Wo ist Linux Hardware eine echte Alternative?

Die meisten von uns kennen Linux als jenes kleine Nischen-Betriebssystem, das es gar kostenlos im Netz zu finden gibt, mit dem wohl aber auch nur „Spezialisten“ zurechtkommen. Das ist zwar – vereinfacht gesprochen – wahr. Jedoch spielt Linux noch in anderer Funktion eine Rolle im Internet. So sind nicht wenige Internetauftritte durch Linux Hardware (linux-onlineshop.de/Hardware.geek) bzw. durch Server, die mit Linux administrativ verwaltet werden, gestützt.

Linux Server
Linux Server haben zunächst den Vorteil, dass Linux natürlich auch in dieser Funktion eine kostenlos zu beschaffende und gut ausgetüftelte Lösung darstellt. Das machte Linux schon in der Vergangenheit für Betreiber von Servern interessant. Im Lichte dessen hat Linux nun einen nennenswerten Marktanteil in diesem Bereich erobern können. Zudem unterstützt Linux schon längst alle verschiedenen Serverarchitekturen und ist somit absolut Hardware kompatibel. Hinzu kommt, dass Linux als recht einfach zu warten gilt und in der Performance sehr stabil ist. Und gerade an solchen Attributen der Zuverlässigkeit ist man als Serverbetreiber ja besonders interessiert, wenn man ein rund um die Uhr funktionales Stück Webspace bieten möchte bzw. selbst benötigt. Getrost kann man davon ausgehen, dass natürlich auch die geringfügige Anfälligkeit gegenüber Viren und anderen Schädlingen ein starkes Argument für Linux im Serverbetrieb ist. Es gibt nämlich kaum Viren, die für Linux konzipiert sind.

Wo kommt Linux eigentlich her?
Das Besondere an Linux ist, dass dahinter kein einzelner Anbieter oder Vertreiber steht. Linux ist Open Source und wird von einer weltweiten Community hergestellt bzw. konfiguriert und erweitert. Der Quellcode von Linux ist offen einsehbar und ein jeder darf dafür, ganz ohne Lizenzierung, Applikationen oder Größeres basteln. So gibt es auch nicht nur ein Linux Betriebssystem sondern gleich eine Mehrzahl von solchen Betriebssystemen mit verschiedenen Schwerpunkten und Zielsetzungen. All das ist kostenfrei zugänglich.
Allerdings trennt qualitativ erst die Erprobung in der Praxis die Spreu vom Weizen. Denn dadurch, dass hinter Linux kein konkretes Unternehmen steht, gibt es auch keine einheitliche Qualitätssicherung. Aber dafür ist es ja auch umsonst. Man kann eben nicht alles geschenkt kriegen.